2020 mussten Filmthea­ter wegen der Pande­mie schlie­ßen: Wird das Kino die Corona-Krise überle­ben? Seit seiner Geburts­stun­de vor 125 Jahren wurde ihm das Ende schon öfter vorhersagt.

Die Presse folgte der Einla­dung der Organi­sa­to­ren nicht. Und auch viele Passan­ten weiger­ten sich, im Keller des Pariser Grand Café erstmals einer öffent­li­chen Filmvor­füh­rung beizu­woh­nen. Der Eintritt betrug einen Franc. Dafür gab es zehn Kurzfil­me zu sehen, die zusam­men rund 20 Minuten dauerten.

An dem histo­ri­schen Ereig­nis vor 125 Jahren am 28. Dezem­ber nahmen neben dem Filmpio­nier Georges Méliès noch 32 weite­re Zuschau­er teil. Am Ende der Projek­ti­on waren nach den Worten der Organi­sa­to­ren alle «sprach­los, erstaunt und unbeschreib­lich überrascht». Der Erfolg war überwältigend.

Wegen der Corona-Krise finden zum 125. Geburts­tag des Kinos keine Werkschau­en und Festi­vals statt, anders als vor fünf Jahren zum 120. Jahres­tag. Damals würdig­te das Pariser Grand Palais die