Nach mehre­ren Tagen mit rückläu­fi­gen Zahlen sind im Südwes­ten wieder mehr Corona-Neuin­fek­tio­nen gemel­det worden. Das Landes­ge­sund­heits­amt (LGA) verzeich­ne­te am Montag (Stand: 16.00 Uhr) 1508 neue Fälle, wie ein Sprecher in Stutt­gart mitteil­te. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestor­ben sind, stieg um 105. Am Vortag hatte das LGA 22 neue Todes­fäl­le gemel­det. Die Gesamt­zah­len liegen damit bei 246 423 Infek­tio­nen und 5051 Toten.

Dass zuvor weniger Neuin­fek­tio­nen gemel­det wurden als jeweils an den Vorta­gen, kann unter anderem an einer niedri­ge­ren Zahl von Tests und weniger Daten-Übermitt­lun­gen rund um Silves­ter und Neujahr gelegen haben.

Die sogenann­te Sieben-Tage-Inzidenz lag landes­weit bei 124,6. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen je 100 000 Einwoh­ner in einer Region sich binnen einer Woche mit dem Corona­vi­rus angesteckt haben. Alle 44 Stadt- und Landkrei­se im Südwes­ten liegen über dem Wert von 50, ab dem ein Kreis als Risiko­ge­biet gilt. Der Großteil der Kreise weist eine Inzidenz zwischen 100 und 200 auf. Am höchs­ten war die Inzidenz im Stadt­kreis Pforz­heim mit 244,5.

635 Patien­ten sind im Südwes­ten nach Daten des Divi-Inten­siv­re­gis­ters in inten­siv­me­di­zi­ni­scher Behand­lung, wie die Behör­de weiter mitteil­te. 371 von ihnen würden künst­lich beatmet. Rund 85 Prozent der 2427 derzeit betreib­ba­ren Inten­siv­bet­ten seien belegt.

Eine Corona-Impfung haben in Baden-Württem­berg bisher 27 454 Menschen erhal­ten. Das seien 3390 gemel­de­te Imp