Ulm — Am Vormit­tag hatte die Polizei den Verkehr zwischen Unter­sul­me­tin­gen und Laupheim überwacht. Zu dieser Zeit fuhren drei Fahrzeu­ge schnel­ler als erlaubt.

Zwei davon müssen mit Anzei­gen und Bußgel­dern rechnen. Das Dritte gehört einem 20-Jähri­gen aus dem Raum Ehingen. Weil er zu schnell war hielten ihn die Polizis­ten an. Bis dahin hätte er ledig­lich mit einer Verwar­nung rechnen müssen. Doch dann wurde schnell deutlich, dass mit dem Auto einiges nicht stimmt. Das Landrats­amt ordne­te die Unter­su­chung durch einen Gutach­ter an, der den Verdacht der Polizei bestä­tig­te: Bremsen, Reifen, Fahrwerk und Federung waren allesamt nicht in Ordnung. Ein Reifen war sogar an der Seite aufge­schlitzt, hier löste sich bereits die Laufflä­che ab. Weil dies alles zu gefähr­lich ist musste der 20-Jähri­ge seinen VW stehen lassen. Er muss jetzt nicht nur das Bußgeld und die Gutach­ter­kos­ten bezah­len, ihm steht auch eine teure Nachschu­lung zum Führer­schein ins Haus.

Die Polizei weist darauf hin, dass Umbau­ten an Fahrzeu­gen schnell gefähr­lich werden können. Gerade Reifen, Fahrwerk und Federung, also Teile, die für guten Kontakt und Lage zum Boden sorgen, sind schon von den Herstel­lern auf die Autos abgestimmt. Wer hier eingreift kann vieles falsch machen. Deshalb ist die Zulas­sung von Fahrzeu­gen auch streng regle­men­tiert. Es geht immer um die Sicher­heit im Verkehr. Damit alle sicher ankom­men.