Die mehr als drei Millio­nen Studie­ren­den und Fachschü­ler in Deutsch­land werden die ihnen verspro­che­ne 200-Euro-Energie­preis­pau­scha­le voraus­sicht­lich im nächs­ten Jahr bekom­men und sie vorher beantra­gen müssen.

Das sieht ein erster Entwurf für ein entspre­chen­des Gesetz aus dem Bundes­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um vor. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor und wird nun inner­halb der Bundes­re­gie­rung und mit den Bundes­län­dern abgestimmt. Die Gesetz­ge­bung soll nach den Plänen des Minis­te­ri­ums Mitte Dezem­ber abgeschlos­sen sein, das Gesetz im Januar in Kraft treten.

Der Vorla­ge zufol­ge sollen alle, die am 1. Dezem­ber dieses Jahres an einer Hochschu­le einge­schrie­ben oder zu diesem Zeitpunkt in einer Fachschul­aus­bil­dung sind, Anspruch auf die 200 Euro Einmal­zah­lung haben. Voraus­set­zung ist ein Wohnsitz oder «gewöhn­li­cher Aufent­halt» in Deutsch­land zu diesem Stich­tag. An Fachschu­len werden beispiels­wei­se Erzie­her ausge­bil­det, Techni­ker oder Betriebswirte.</