Das RKI legt neue Zahlen zum Infek­ti­ons­geche­hen vor — die Inter­pre­ta­ti­on ist aller­dings schwierig.

Die deutschen Gesund­heits­äm­ter haben dem Robert Koch-Insti­tut (RKI) 21.237 Corona-Neuin­fek­tio­nen binnen eines Tages gemel­det. Außer­dem wurden 1019 neue Todes­fäl­le inner­halb von 24 Stunden verzeich­net, wie das RKI am Mittwoch­mor­gen bekanntgab.

Der Höchst­stand von 1129 neuen Todes­fäl­len war am 30. Dezem­ber erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden regis­trier­ten Neuin­fek­tio­nen war mit 33.777 am 18. Dezem­ber der höchs­te Wert gemel­det worden — darin waren jedoch 3500 Nachmel­dun­gen enthalten.

Eine Inter­pre­ta­ti­on der Daten bleibt schwie­rig, weil um Weihnach­ten und den Jahres­wech­sel Corona-Fälle laut RKI verzö­gert entdeckt, erfasst und übermit­telt wurden. Dem Verband Akkre­di­tier­ter Labore in der Medizin (ALM) zufol­ge war die Zahl der Labor­tests über den Jahres­wech­sel im Vergleich zur Weihnachts­wo­che noch einmal weiter gesun­ken. Vergli­chen mit der Woche vor Weihnach­ten hat sich die Zahl in der vergan­ge­nen Woche ungefähr halbiert.

«Wir erwar­ten, dass zum Jahres­an­fang mit der Öffnung von Arztpra­xen und Teststel­len wieder mehr Perso­nen getes­tet werden», hatte der erste Vorsit­zen­de des Verbands, Micha­el Müller, am Diens­tag erklärt. Das RKI geht davon aus, dass die Melde­da­ten zum Infek­ti­ons­ge­sche­hen frühes­tens Ende nächs­ter Woche/A