BAD WALDSEE — Bereits zum vierten Mal trafen sich die Vertre­ter der Städte Riedlin­gen, Laupheim und Bad Waldsee zum sogenann­ten Krähen­gip­fel, um gemein­sam über die Krähen­pro­ble­ma­tik zu beraten. Dabei stell­te Armin Brutschin von der Abtei­lung Grünflä­chen aus Bad Waldsee einen weite­ren Lösungs­an­satz spezi­ell für die Stadt Bad Waldsee vor.

In Zusam­men­ar­beit mit der Unteren Natur­schutz­be­hör­de Ravens­burg und Exper­ten des BUND werden in den nächs­ten Wochen spezi­ell Ansit­ze und Nisthil­fen für die natür­li­chen Konkur­ren­ten der Saatkrä­hen angebracht, um so eine natür­li­che Revier­kon­kur­renz zu schaf­fen. Auf diese Art und Weise soll gegen die ständig steigen­de Zahl der Tiere vorge­gan­gen werden. „Wir erhof­fen uns durch diese Maßnah­men eine natür­li­che Regulie­rung der Bestän­de. Schon jetzt beobach­ten wir, dass die Zahl dieser Konkur­ren­ten zunimmt. Wenn wir es schaf­fen, die Zahl der Falken, der Bussar­de und der Rotmi­la­ne zu Unguns­ten der Saatkrä­hen zu erhöhen, können wir zumin­dest im Rahmen unserer recht­li­chen Möglich­kei­ten etwas tun. Zusätz­lich werden wir auch den Mauswie­seln und den Mardern den Zugang in die Baumkro­nen durch sogenann­te Marder­brü­cken erleich­tern. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Es bleibt ja dabei, dass Ver