SCHARM EL SCHEICH (dpa) — Seit drei Jahrzehn­ten fordern ärmere Staaten Geld für Klima­schä­den. Nun hat die Weltge­mein­schaft einen Topf dafür beschlos­sen. Beim Eindäm­men der Klima­kri­se gibt es jedoch viel Frust.

Es ist ein Durch­bruch nach jahrzehn­te­lan­gen Debat­ten: Die Weltkli­ma­kon­fe­renz hat sich erstmals auf einen gemein­sa­men Geldtopf zum Ausgleich von Klima­schä­den in ärmeren Ländern geeinigt.

In ihrer Abschluss­erklä­rung bekräf­tig­ten die rund 200 Staaten am frühen Sonntag­mor­gen außer­dem ihre frühe­re Entschei­dung, schritt­wei­se aus der Kohle auszu­stei­gen. Ein Abschied von Öl und Gas wird aber nicht erwähnt. Damit bleibt die Erklä­rung hinter den Forde­run­gen vieler Staaten, Klima­ak­ti­vis­ten und Exper­ten zurück, die ein Ende der Abhän­gig­keit von schmut­zi­gen Energie­trä­gern als zwingend betrachten.

Der neue Ausgleichs­fonds soll unabwend­ba­re Folgen der Erder­hit­zung abfedern — etwa immer häufi­ge­re Dürren, Überschwem­mun­gen und Stü