Der 60-Jähri­ge ist aus der Partei ausge­tre­ten und legt mit diesem Schritt auch seinen Partei­vor­sitz mit sofor­ti­ger Wirkung nieder. Das bestä­tig­te Meuthen gegen­über WDR, NDR und dem ARD-Hauptstadtstudio.

Laut tagesschau.de  begrün­det Meuthen seine Entschei­dung mit dem verlo­re­nen inter­nen Macht­kampf mit dem rechts­ex­tre­men Flügel. Dieser gilt zwar formal als aufge­löst. Das Umfeld um den Thürin­ger AfD-Vorsit­zen­den Björn Höcke verfügt inner­halb der AfD aber weiter­hin über starken Einfluss.

“Das Herz der Partei schlägt heute sehr weit rechts und es schlägt eigent­lich perma­nent hoch,” erklär­te Meuthen zu seinem Schritt mit Blick auf die radika­len Strömun­gen in der Partei.

Er habe sich für einen Richtungs­wech­sel einset­zen wollen und sei dabei geschei­tert. Teile der AfD stünden “nicht auf dem Boden der freiheit­lich demokra­ti­schen Grund­ord­nung”, erklärt der 60-Jähri­ge auf tagesschau.de und sprach von “totali­tä­ren Anklängen”.