FRIEDRICHSHAFEN — Der VfB Fried­richs­ha­fen setzt, wie in der vergan­ge­nen Saison, weiter­hin auf einen starken Block. Dafür haben die Häfler für die Mitte den 2,07 Meter großen Serben Aleksan­dar Nedel­j­ko­vic verpflich­tet. Nedel­j­ko­vic wechselt vom tsche­chi­schen Erstli­gis­ten VK Lvi Praha an den Boden­see, hat aber auch schon Erfah­rung in der polni­schen PlusLi­ga gesam­melt. Der 25-jähri­ge serbi­sche Natio­nal­spie­ler hat einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben.

Neben den 2,12 Meter von Marcus Böhme wirkt Aleksan­dar Nedel­j­ko­vic fast schon ein wenig klein. Aller­dings war es das dann auch schon mit Spielern beim VfB Fried­richs­ha­ren, zu denen der serbi­sche Mittel­blo­cker aufbli­cken kann. 2,07 Meter misst Nedel­j­ko­vic und bringt etwas über 100 Kilogramm auf die Waage. „Er ist sehr athle­tisch, angriffs­stark und schnell“, sagt VfB-Cheftrai­ner Mark Lebedew über seine Neuver­pflich­tung. Nedel­j­ko­vic springt damit in die Lücke, die Lucas Van Berkel nach seinem Abgang hinterließ. 

In diesem Sommer wurde Nedel­j­ko­vic in die serbi­sche Natio­nal­mann­schaft berufen. In einem Land, das „eigent­lich drei Natio­nal­teams aufstel­len könnte“, wie Scout Radomir Vemic erklärt, ist das eine große Auszeich­nung. Sein Zimmer­ge­nos­se im Rahmen der Volley­ball Nations League ist mit Nikola Pekovic auch kein Unbekann­ter am Boden­see. „Wir haben viel über die Bundes­li­ga und über Fried­richs­ha­fen gespro­chen“, erzählt Nedel­j­ko­vic. „Ich denke, der VfB war die richti­ge Wahl und ich kann mich hier weiterentwickeln.“ 

Nedel­j­ko­vic ist 25 Jahre alt und hat trotz­dem schon jede Menge