WIEN (dpa) — Öster­reichs neue Corona-Hürden bei der Einrei­se gelten auch für den kleinen Grenz­ver­kehr und somit für Tanktou­ris­ten. Wer von Bayern ins südli­che Nachbar­land will, um billi­gen Sprit zu tanken oder einzu­kau­fen, muss seit dieser Woche eine dritte Corona-Impfung vorwei­sen können, bestä­tig­te das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um in Wien. Alter­na­tiv kann ein negati­ver PCR-Test vorge­legt werden. Anders als in Bayern gilt die Booster-Impfung bereits ab dem Tag der dritten Spritze.

Diese 2G plus-Regel werde an den Grenzen mit Stich­pro­ben kontrol­liert, hieß es von den Landes­re­gie­run­gen in Oberös­ter­reich und Tirol. Man setze darauf, dass Einrei­sen­de von sich aus die Bestim­mun­gen einhal­ten, sagte ein Sprecher in Innsbruck. Wer die nötigen Corona-Zerti­fi­ka­te an der Grenze nicht dabei­ha­be, werde zurückgewiesen.

Ausnah­men gibt es laut dem Minis­te­ri­um für Menschen, die mindes­tens einmal im Monat regel­mä­ßig über die Grenze fahren, um zu arbei­ten, in die Schule zu gehen, zu studie­ren, oder um Familie oder Partner zu besuchen. Diese Pendler können entwe­der geimpft, genesen oder getes­tet sein (3G). Sonder­re­geln gibt es außer­dem für Schwan­ge­re, Kinder und Menschen, die aus gesund­heit­li­chen Gründen nicht geimpft werden können.

In Tsche­chi­en brauchen aus Deutsch­land einrei­sen­de Genese­ne und Geimpf­te keinen zusätz­li­chen PCR-Test, müssen aber vor der Einrei­se ein Online-Melde­for­mu­lar ausfül­len. Das gilt auch für kurze Besuche wie etwa zum Einkau­fen oder Tanken.