LINDAU – Nach langer Pause ist die Mittel­schu­le Lindau wieder mit ihren Erasmus-Partnern in den aktiven Austausch gegan­gen: Insge­samt 16 Schüle­rin­nen und Schüler aus Finnland, Slowe­ni­en, Spani­en und Zypern besuchen aktuell Lindau. Unter­ge­bracht sind sie in Gastfa­mi­li­en. „Wir freuen uns sehr, dass wieder inter­na­tio­na­le Treffen statt­fin­den und der europäi­sche Gedan­ke wieder mit Leben gefüllt wird“, freut sich Marion Miller, bei der Lindau­er Stadt­ver­wal­tung zustän­dig für Städtepartnerschaften. 

Bei einem kleinen Empfang im Alten Rathaus auf der Lindau­er Insel bekamen alle Schüle­rin­nen und Schüler ein Teilnah­me­zer­ti­fi­kat. Dies beschei­nigt, dass die jungen Menschen im Rahmen des Projek­tes „Overco­me“ lernen, sozia­le und persön­li­che Grenzen zu überwin­den und die sozia­le Kompe­tenz zu stärken. Am besten geht das mit sport­li­chen Aktivi­tä­ten abseits des üblichen Schul­sports: Klettern am Boulder­block, Beach­vol­ley­ball, Bootfah­ren, Klettern zum Beispiel standen auf dem Stunden­plan der Austauschgruppe. 

„So haben wir Kinder mit unter­schied­li­chem Hinter­grund zusam­men­ge­bracht. Das ist der Sinn des Projek­tes“, erklärt Ulrich Kunst­mann, Schul­lei­ter der Mittel­schu­le Lindau. Unter­stützt wird Projekt durch das Förder­pro­gramm Erasmus der Europäi­schen Union, dem weltweit größten seiner Art für Auslandsaufenthalte.