RAVENSBURG — Die Ravens­burg Towerstars haben sich am Sonntag­abend zurück in die Top‑4 der DEL2 gekämpft. Der überzeu­gen­de Auftritt in Selb, der schon nach dem zweiten Drittel in eine 7:0 Führung münde­te, wurde zu Beginn des Schluss­drit­tels jedoch von einer schwe­ren Verlet­zung eines Selber Spielers überschattet.

Die Vorga­ben für das letzte Spiel vor der 8‑tägigen IIHF-Länder­spiel­pau­se waren prinzi­pi­ell einfach gestrickt. Zum einen sollten weite­re Punkte den Anschluss an die Spitzen­grup­pe sichern, vor allem aber das allge­mei­ne Gefühl während der Pause positiv gestal­ten. Die Cracks von Coach Tim Kehler waren jedoch vorge­warnt, denn die Selber Wölfe hatten zwei Tage zuvor in Lands­hut zwei Punkte eingefahren.

Die ersten Minuten des Matches gehör­ten spiele­risch den selbst­be­wusst wirken­den Gastge­bern, die Towerstars Torhü­ter Jonas Langmann schon in den ersten 30 Sekun­den zweimal beschäf­tig­ten. Zum ersten Schuss auf das Selber Tor kam Robbie Czarnik nach knapp zwei Minuten, als er einen über die Bande gespiel­ten Pass direkt abnahm. Ebenfalls frei aus halblin­ker Positi­on schei­ter­te in der 7. Minute Max Hadra­schek. Er bekam von Marvin Feigl die Schei­be aufge­legt, der hinter dem Tor einen Zweikampf für sich entschied.

Die Chance unter­mau­er­te den Eindruck, dass die Towerstars nach fünfein­halb-stündi­ger Busfahrt den Rhyth­mus gefun­den hatten. Robin Drothen brach­te dies knapp eine Minute später auc