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Amtsinhaber Gerhard Ecker (SPD) und Herausforderer Daniel Obermayr (Bunte Liste) wurden für die Lindauer OB-Wahl am 21. Januar nominiert. Oliver Eschbaumer (Bürger Union) soll am 23. November als gemeinsamer Kandidat der Lindau Initiative (LI) und der FDP aufgestellt werden.

lindau – „Die CSU Lindau stellt keinen eigenen Kandidaten für die OB-Wahl 2018“, heißt es in einer Pressemitteilung des CSU-Ortsverbandes vom gestrigen Mittwoch. Ebenso hätten Ortsverband und Stadtratsfraktion der CSU beschlossen, dass man sich stattdessen auf das Wahljahr 2020 mit Blick auf die Stadtratswahl konzentrieren werde.

Der interessanteste Part des dreiteiligen Beschlusses ist aber folgender Satz: „Die CSU Lindau unterstützt die Kandidatur von Oliver Eschbaumer insofern, dass jedes CSU-Mitglied den Grad der Unterstützung selbst wählt.“

Der letzte Satz deutet an, dass Ortsverband und Stadtratsfraktion sich in Sachen OB-Kandidatur vor uneins sind. Hatte der CSU-Ortsverband im Sommer einen OB-Kandidaten per Ausschreibung an Land gezogen, so wurde dieser von der CSU-Stadtratsfraktion als wenig geeignet zurückgewiesen.

Stattdessen wurde der Fraktionsvorsitzende der CSU-nahen „Jungen Alternative“ (JA) Mathias Hotz favorisiert. Ende vom Lied: Beide Kandidaten zogen zurück, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen. Dem selbsterklärten OB-Kandidaten und CSU-Mitglied Eschbaumer (54) haftet wiederum an, dass er zusammen mit zwei weiteren CSU-Stadträten seiner Fraktion den Rücken kehrte und eine neue Stadtratsfraktion, die „Bürger Union“, gründete. Nach dieser Abspaltung war klar, dass Eschbaumer nicht mehr mit der vollen Unterstützung der CSU rechnen konnte.

In Lindau aufgewachsen

Fast schon paradox muss es erscheinen, wenn er nun von den CSU-Opponenten, sprich der Lindau Initiative (LI) mit Jürgen Müller und Martin Schnell sowie den Freien Demokraten mit Ulrich Jöckel, am 23. November nominiert werden soll. Sie besetzen im Stadtrat drei von insgesamt 30 Sitzen. Eschbaumer sei „in Lindau aufgewachsen“ und „verfügt als Unternehmer und Stadtrat über die Sachkompetenz“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von FDP und LI. Fortsetzung auf Seite 3

Ravensburg/Songdo – Vor einer Woche hat Vetter mit Managementvertretern aus Ravensburg sein neues südkoreanisches Vertriebsbüro eröffnet. Es liegt in Songdo, das als nationales Biotechnologie-Zentrum gilt, und ist rund eine Stunde von der Hauptstadt Seoul entfernt. Dort sind auch zahlreiche Biotechunternehmen sowie deren Dienstleister beheimatet. Südkorea ist der dritte Standort von Vetter im Asien-Pazifik-Raum. Die verstärkten Aktivitäten des Pharmadienstleisters in Südkorea sollen für zusätzliche Auslastung der Fertigungskapazitäten in Ravensburg und Langenargen sorgen. „Mit unserem neuen Büro bauen wir unser internationales Netzwerk aus und können unsere in Südkorea tätigen Kunden vor Ort betreuen”, so Vetter Geschäftsführer Peter Sölkner. „Wir sind zuversichtlich, dass unser neuer Standort in Asien einen wertvollen Beitrag zur Auslastung der hiesigen Fertigungskapazitäten und so zum unternehmensweiten Wachstum leisten wird.” FOTO: pr

Gute Musik, gute Stimmung: 1000 Besucher gingen am Samstag, 11. November 2017, im Dornier Museum mit der Band „Helter Skelter“ auf eine Reise durch 40 Jahre Rockgeschichte. Fotos: Kerstin Dorn
Bad Waldsee – Trotz Regenwetter, pünktlich um 11:11 Uhr war eine riesige Menge Fasnetsfreunde auf die Hochstatt zum Federlesbrunnen gekommen, um gemeinsam mit Fasnetslader Ralph Zell, Zunftmeister Franz Mosch, dem Zunftrat und der Sammlerkapelle die fünfte Jahreszeit einzuläuten. Als Höhepunkt verteilten dann die Jungelfer mit ihren „Bäckergesellen“ das frisch gebackene Martini-Brot vom Herrmann-Beck. Zunftmeister Franz Mosch gab dann das Motto für die Fasnet 2018 bekannt, „Bonjour, salut, ça va – Waldsee grüßt AHA“ und hob ganz besonders das Highlight der kommenden Fasnet hervor. Am 27. und 28. Januar 2018 findet in Bad Waldsee das große Landschaftstreffen Oberschwaben-Allgäu in der VSAN statt. Text und Bilder von Oliver Hofmann

„Ich bin super zufrieden, ganz toll“, freute sich Inhaberin Tanja Kappeler. Rund 150 Besucher gaben sich bei der Eröffnungsparty nach Umzug die Ehre. Das „Haarwerk“ ist jetzt in Bogenweiler zu finden.

bad saulgau - Bogenweiler – Leckeres Fingerfood, Sekt, Cocktails, Make-Up- und Hyaluron-Tips warteten auf die Besucher der „Haarwerk“-Wiedereröffnungsparty vergangenen Samstag. Und natürlich ein gut gelauntes „Haarwerk“-Team um Inhaberin Tanja Kappeler und ihren Lebensgefährten Sandro Leone. Unter den Gästen tummelten sich auch Tanjas Mama Helga und Sieglinde Horb vom Friseurstüble in Hohentengen, die quasi seit der Zeit der letzten Saurier befreundet sind. „Sieglinde ist eigentlich schuldig, dass ich Friseurin geworden bin“, erzählte Ex-Rennfahrerin Tanja über ihre „Ziehmutter“. „Ich habe dort mal ein Praktikum gemacht und sie hat mein Talent erkannt.“

Sieglinde Horb bestätigte das, während sie dem Berichterstatter einen „Tanjas Cocktail“ reichte, in dem sich Campari, Orangensaft, Sekt, Weißwein, Basilikum und Minze samt Zucker am Glasrand zu einem leckeren Ganzen treffen. „Den mixen wir auch beim Campen in Baden-Baden, wo wir seit 30 Jahren hinfahren“, verriet Sieglinde Horb. „Aber schon am Morgen früh“, ergänzte Helga Kappeler launig. Na dann Prost. Christian Schwarz

Mehrere 1000 Zuschauer säumten beim diesjährigen Fuhrmannstag in Bad Schussenried die Straßen. In der Reihenfolge des bäuerlichen Jahreslaufs wurden die 116 Gespanne und Gruppen auf die Umzugsstrecke geschickt. Da konnten Markt-, Viehhandels- und Heuwagen neben schwerem Gerät wie Mäh- und Dreschmaschinen, Pflüge oder Balkenmähern bestaunt werden. Fotos: Viola Krauss
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Bügerreporter

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