STUTTGART (dpa/lsw) — Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württem­berg hat den Wert von 100 überschrit­ten. Die Zahl der Corona-Neuin­fek­tio­nen pro 100 000 Einwoh­ner in einer Woche lag am Sonntag (Stand: 16.00 Uhr) bei 103,1, wie das Landes­ge­sund­heits­amt mitteil­te. Damit ist nun landes­weit der Wert überschrit­ten, ab dem in den Landkrei­sen die sogenann­te Notbrem­se greift. Am Vortag hatte der Wert noch bei 99,8 gelegen.

Im Vergleich zum Samstag verzeich­ne­te die Behör­de 904 neue Corona-Infek­ti­ons­fäl­le. Damit stieg die Zahl der bestä­tig­ten Fälle seit Beginn der Pande­mie auf 344 098. Es gab vier neue Todes­fäl­le in Verbin­dung mit dem Virus — und damit sind es nun 8529 Corona-Tote.

43 der 44 Stadt- und Landkrei­se im Südwes­ten haben einen Inzidenz-Wert über 50. Nur der Kreis Rottweil (48,6) liegt leicht darun­ter. In 21 Kreisen liegt die Inzidenz über 100. Die Kreise Rastatt (207,0) und Schwä­bisch Hall (306,0) bilden weiter­hin die Spitze mit dem landes­weit stärks­ten Infektionsgeschehen.

Rund 984 000 Menschen haben inzwi­schen eine erste Impfung gegen das Corona­vi­rus erhal­ten (Stand: Samstag, 23.55 Uhr). Das sind rund 23 000 mehr als am Vortrag. Über den poten­zi­ell vollen Impfschutz mit beiden Impfun­gen verfü­gen demnach nun mehr als 440 000 Menschen, rund 9400 kamen im Vergleich zum Vortag dazu.