WARSCHAU (dpa) — Heikler Besuch für die Bundes­au­ßen­mi­nis­te­rin: Beim Treffen mit Amtskol­le­ge Zbigniew Rau dürfte es neben der Ukrai­ne-Hilfe auch um die Repara­ti­ons­for­de­run­gen Polens gehen. Streit ist vorprogrammiert.

Hilfe für die Ukrai­ne und Streit um Repara­ti­ons­for­de­run­gen in Billio­nen­hö­he: Beim heuti­gen Treffen von Außen­mi­nis­te­rin Annale­na Baerbock mit ihrem polni­schen Kolle­gen Zbigniew Rau stehen kontro­ver­se Themen an. Am Vorabend würdig­te die Grünen-Politi­ke­rin in Warschau die polni­schen Verdiens­te um die deutsche Wieder­ver­ei­ni­gung. Zugleich sicher­te sie Polen und ganz Mittel- und Osteu­ro­pa Beistand zu angesichts des russi­schen Angriffs­krie­ges gegen die Ukraine.

Die Minis­te­rin will ihren polni­schen Amtskol­le­gen Zbigniew Rau am Vormit­tag treffen. Anschlie­ßend plant sie eine Teilnah­me am Warschau­er Sicher­heits­fo­rum, an einer Diskus­si­on zur Lage im Angriffs­krieg Russlands auf die Ukrai­ne und dessen Folgen.

Baerbock an Polen: Wir werden für euch da sein

Baerbock sagte am Montag­abend bei einer Feier der deutschen Botschaft in der polni­schen Haupt­stadt zum Tag der Deutschen Einheit: «Wir werden für euch da sein, so wie ihr für uns da wart, als wir euch am dringends­ten brauch­ten.» Die Sicher­heit Osteu­ro­pas sei Deutsch­lands Sicher­heit. «Darauf können Sie sich verlas­sen», rief sie.

Der 3. Oktober erinnert an die deutsche Verei­n