Bayerns Regie­rungs­chef Söder wertet zurück­ge­hen­de Corona-Zahlen «verhal­ten positiv». Er warnt aber auch vor der Virus-Mutati­on aus Großbri­tan­ni­en. Wohl auch deshalb schreibt Bayern nun bestimm­te Schutz­mas­ken vor, jeden­falls in vielen öffent­li­chen Bereichen.

In Bayern gilt vom kommen­den Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffent­li­chen Nahver­kehr und im Einzel­han­del. Das hat das Kabinett am Diens­tag in München beschlos­sen. Minis­ter­prä­si­dent Markus Söder (CSU) sagte, die «norma­len Commu­ni­ty-Masken» seien in der Corona-Pande­mie zum Schutz der anderen. FFP2-Masken schüt­zen auch den Träger selbst. Ziel sei, die Sicher­heit im öffent­li­chen Perso­nen­nah­ver­kehr und im Handel zu verbessern.

«Die Verfüg­bar­keit im Handel ist ausrei­chend gewähr­leis­tet, also es gibt keine Mangel­wa­re FFP2», beton­te der Minis­ter­prä­si­dent. Die Masken seien zum Teil sogar «deutlich im Überfluss, zum Teil jeden­falls, vorhan­den». Insge­samt sprach Söder angesichts etwas zurück­ge­hen­der Corona-Zahlen von einer «verhal­ten positi­ven Tendenz». «Ein Großteil der Maßnah­men beginnt zu wirken.»

Binnen 24 Stunden habe es in Bayern 1740 Neuin­fek­tio­nen gegeben — fast 500 weniger als vor einer Woche. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 158,8 liege der Freistaat bundes­weit auf Platz sieben. Das sei nur ein Zwischen­stand. Noch sei unklar, wie sich die Ferien auswir­ken. Dies werde ma