HAMBURG (dpa) — Das chine­si­sche Unter­neh­men Cosco will Teile des Hambur­ger Hafens kaufen. Obwohl Minis­te­ri­en abraten, dringt das Kanzler­amt offen­bar auf den Verkauf. CDU-Politi­ker Spahn spricht von einem «fatalen Fehler».

Zwischen dem Bundes­kanz­ler­amt und mehre­ren Minis­te­ri­en gibt es nach Medien­in­for­ma­tio­nen Streit um die Geneh­mi­gung eines bereits verein­bar­ten chine­si­schen Einstiegs bei einem Contai­ner­ter­mi­nal im Hambur­ger Hafen.

«Nach Infor­ma­tio­nen von NDR und WDR haben alle sechs Minis­te­ri­en, die an der Inves­ti­ti­ons­prü­fung fachlich betei­ligt sind, das Geschäft abgelehnt», berich­te­ten die Sender. «Das Kanzler­amt drängt der Recher­che zufol­ge jedoch darauf, dass der Einstieg zustan­de kommen soll.»

Hinter­grund ist eine im Septem­ber 2021 geschlos­se­ne Verein­ba­rung zwischen dem Hambur­ger Hafen­lo­gis­ti­ker HHLA und dem chine­si­schen Termi­nal­be­trei­ber Cosco über eine 35-Prozent-B