BIBERACH — Liebherr hat am Stand­ort Biber­ach zu einer Blutspen­de-Aktion unter seinen Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern aufge­ru­fen. Damit engagiert sich das Unter­neh­men für das Deutsche Rote Kreuz (DRK), hilft Leben zu retten und gibt auch seinen Mitar­bei­ten­den die Möglich­keit, sich für einen guten Zweck zu engagie­ren. Dem Aufruf folgten insge­samt 232 Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter der Biber­acher Liebherr-Gesell­schaf­ten. Sie nahmen am Montag und Diens­tag dieser Woche an der Aktion teil. 

„Als ein ehema­li­ger Mitar­bei­ter unserer Firmen­grup­pe erkrank­te, wurde uns bewusst, welch ein knappes Gut Spender­blut ist, auf das viele Menschen zum Beispiel bei Unfäl­len aber auch im Rahmen einer Chemo-Thera­pie dringend angewie­sen sind“, erklärt Wilhelm Kohler, Perso­nal­lei­ter der Liebherr-Compon­ents Biber­ach GmbH. Dies nahmen die Liebherr-Compon­ents Biber­ach GmbH, die Liebherr-Werk Biber­ach GmbH, die Liebherr-Inter­na­tio­nal Deutsch­land GmbH und die Liebherr-Purcha­sing Services GmbH in Biber­ach zum Anlass und initi­ier­ten die Blutspen­de-Aktion am Stand­ort Biber­ach. Vergleich­ba­re Aktio­nen sollen künftig auch bei anderen deutschen Liebherr-Gesell­schaf­ten stattfinden.

Erfolg­rei­che Aktion dank engagier­ter Mitar­bei­te­rin­nen und Mitarbeiter

Die Blutspen­de-Aktion organi­sier­te Liebherr in Koope­ra­ti­on mit dem DRK. In Tagungs­räu­men des Unter­neh­mens wurden Berei­che für Arztge­spräch und Aufklä­rung sowie für die eigent­li­che Blutab­nah­me einge­rich­tet. Das DRK war mit einem Blutspen­de-Team sowie acht Betten vor Ort. Unter­stützt wurde das Team vom Biber­acher Ortsver­band des DRK sowie dem Werks­ärzt­li­chen Dienst von Liebherr. „Die Blutspen­de-Aktion war ein voller Erfolg, zu dem insbe­son­de­re unsere engagier­ten Spende­rin­nen und Spender beigetra­gen haben, sowie alle helfen­den Hände vor Ort“, resümiert Wilhelm Kohler.

Die für die Blutspen­de notwen­di­ge Zeit rechnet Liebherr seinen Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern auf die Arbeits­zeit an. Das Unter­neh­men übernimmt auch die Kosten für das übliche „Handves­per“ vom DRK-Ortsver­ein Biber­ach, mit dem die Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter nach der Blutspen­de verpflegt wurden. „Es ist großar­tig, dass Liebherr sozia­les Engage­ment zeigt, Verant­wor­tung übernimmt und der Beleg­schaft in den Werken das Angebot macht, im Betrieb und während der Arbeits­zeit Blut zu spenden. Dafür sind wir dankbar und würden es begrü­ßen, wenn andere Unter­neh­men diesem Vorbild folgten“, ergänzt Alfred Kneer vom DRK-Blutspen­de­dienst Baden-Württemberg.