FRIEDRICHSHAFEN — In etwas mehr als sechs Wochen – am Sonntag, 26. Septem­ber – findet nach der Landtags­wahl im März mit der Bundes­tags­wahl die zweite Wahl in diesem Jahr statt. Es wird der 20. Deutsche Bundes­tag gewählt. In Fried­richs­ha­fen sind derzeit insge­samt 41.492 Perso­nen im Wähler­ver­zeich­nis einge­tra­gen und somit wahlbe­rech­tigt. Alle Wahlbe­rech­tig­ten bekom­men in den nächs­ten Tagen Post, die zentral vom Rechen­zen­trum des Landes verschickt wird. Geplant ist die Abholung der Wahlbe­nach­rich­ti­gun­gen durch die Post am 18. August 2021. Die Wahlbe­nach­rich­ti­gun­gen sollten dann schon kurz darauf in Fried­richs­ha­fen ankommen. 

Verschie­de Möglich­kei­ten Wahlun­ter­la­gen zu beantragen
Die Wahlbe­rech­ti­gung kann entwe­der persön­lich im Wahllo­kal oder zum Beantra­gen der Brief­wahl­un­ter­la­gen verwen­det werden. Direkt auf der Rücksei­te befin­det sich ein Antrags­for­mu­lar, das nur ausge­füllt, unter­schrie­ben und im frankier­ten Umschlag an die Stadt Fried­richs­ha­fen geschickt werden muss oder direkt im Rathaus, Adenau­er­platz 1 einge­wor­fen werden kann. 

Außer­dem können die Brief­wahl­un­ter­la­gen auch wieder, wie schon bei der Landtags­wahl, direkt im Brief­wahl­bü­ro in der Eugen-Bolz-Straße, an der Rücksei­te des Rathau­ses beantragt, ausge­füllt und in die Wahlur­ne gewor­fen werden. Das Brief­wahl­bü­ro öffnet, sobald bei der Stadt­ver­wal­tung die Stimm­zet­tel vorlie­gen. Die Liefe­rung der Stimm­zet­tel dürfte voraus­sicht­lich am 19. August 2021 erfol­gen. Wer seine Wahlbe­nach­rich­ti­gung noch nicht bekom­men hat, kann die Brief­wahl auch mit Vorla­ge des Perso­nal­aus­wei­ses beantra­gen, voraus­ge­setzt, die Person ist im Wähler­ver­zeich­nis eingetragen. 

Auch online können die Unter­la­gen beantragt werden – eine Anlei­tung befin­det sich auf der Wahlbe­nach­rich­ti­gung – oder unter www.wahlen.friedrichshafen.de. Für das dort verlink­te Antrags­for­mu­lar sind Wähler- und Wahlbe­zirks­num­mer notwen­dig, die auf der Vorder­sei­te der Wahlbe­nach­rich­ti­gung zu finden sind. Die Online-Beantra­gung ist bis Donners­tag, 23. Septem­ber, 12 Uhr möglich.

Wahlschei­ne können im Brief­wahl­bü­ro bis Freitag, 24. Septem­ber bis spätes­tens 18 Uhr beantragt werden. Wer kurzfris­tig am Wahlsonn­tag nachweis­lich erkrankt oder coronabe­dingt in Quaran­tä­ne muss, hat noch Zeit bis zum Wahlsonn­tag, 15 Uhr.

Eine telefo­ni­sche Beantra­gung der Brief­wahl­un­ter­la­gen ist nicht möglich.

Wahlun­ter­la­gen für Dritte beantragen
Wer auf Hilfe angewie­sen ist, kann die Brief­wahl­un­ter­la­gen auch von jemand anderem mit einer schrift­li­chen Vollmacht beantra­gen lassen. Die bevoll­mäch­ti­ge Person muss sowohl den eigenen als auch den Ausweis der wahlbe­rech­tig­ten Person sowie deren Wahlbe­rech­ti­gung mitbrin­gen. Eine Erklä­rung befin­det sich auch auf der Wahlbenachrichtigung. 

Keine Wahlbe­nach­rich­ti­gung erhalten
Wer bis spätes­tens 5. Septem­ber keine Wahlbe­nach­rich­ti­gung erhal­ten hat und annimmt, wahlbe­rech­tigt zu sein, wendet sich an das Amt für Bürger­ser­vice, Sicher­heit und Ordnung: wahlen@friedrichshafen.de oder Telefon 07541 203‑2180.

Brief­wahl­un­ter­la­gen abgeben
Die Rücksen­dung der Brief­wahl­un­ter­la­gen ist inner­halb des Bundes­ge­bie­tes gebüh­ren­frei, wenn sie durch die Deutsche Post AG erfolgt. Wer seine Brief­wahl­un­ter­la­gen aus dem Ausland an das Rathaus schickt, muss die Postge­bühr für die Rücksen­dung selbst bezahlen.
Wer nicht gleich im Rathaus seine Stimme abgibt, sollte beach­ten: Der Wahlbrief muss spätes­tens mit Schlie­ßung der Wahllo­ka­le am Wahlsonn­tag um 18 Uhr im Rathaus, Adenau­er­platz 1, 88045 Fried­richs­ha­fen vorliegen. 

Wählen während der Corona-Pandemie
„Wir gehen davon aus, dass ähnlich wie bei der Landtags­wahl eine deutlich höhere Zahl an Perso­nen ihre Stimme per Brief­wahl abgeben wird, als dies sonst der Fall ist“, sagt Petra Schömer,