LONDON (dpa) — Der 59-Jähri­ge hatte sich mit der frühen, zunächst im chine­si­schen Wuhan aufge­tre­te­nen Varian­te angesteckt.

Ein immun­ge­schwäch­ter Mann in Großbri­tan­ni­en war 411 Tage lang mit dem Corona­vi­rus Sars-CoV‑2 infiziert. Erst durch eine Behand­lung mit neutra­li­sie­ren­den Antikör­pern wurde der Patient geheilt, wie die European Socie­ty of Clini­cal Micro­bio­lo­gy and Infec­tious Disea­ses mitteil­te. Demnach war der inzwi­schen 59-Jähri­ge Patient mit jener frühen Corona-Varian­te infiziert, die zunächst im chine­si­schen Wuhan aufge­tre­ten war.

Der Mann hatte wegen einer Nieren­trans­plan­ta­ti­on ein geschwäch­tes Immun­sys­tem. Er erhielt demnach eine Antikör­per-Kombi­na­ti­on, die als Regene­ron bekannt ist und die im Jahr 2020 auch dem damali­gen US-Präsi­den­ten Donald Trump verab­reicht wurde. Bedeut­sam sei bei der Behand­lung des Mannes die geneti­sche Analy­se des Virus gewesen.

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