FRIEDRICHSHAFEN — Für Reh, Hase, Wildschwein, Vogel und Co. beginnt mit den warmen Tempe­ra­tu­ren die bis Septem­ber andau­ern­de Brut- und Setzzeit. Dann sind Wald und Wiesen die Kinder­stu­be beson­ders empfind­li­cher und schutz­be­dürf­ti­ger Wildtie­re. Spazier­gän­ge oder Ausflü­ge mit dem Fahrrad sollten daher nur auf den offizi­el­len und ausge­schil­der­ten Wegen gemacht sowie Hunde an der Leine geführt werden. 

Denn Jungtie­re wie Feldha­sen, Rehkit­ze oder boden­brü­ten­de Vögel benöti­gen in dieser Zeit beson­ders viel Ruhe. Auch darf aufge­fun­de­nes Jungwild auf keinen Fall berührt werden. Schein­bar hilflo­se Tiere werden von den Eltern zum Schutz vor Fress­fein­den oft viele Stunden allein gelas­sen und nur zum Säugen aufge­sucht. Auch Küken boden­brü­ten­der Vögel flüch­ten gerne aus ihrem Nest, werden aber weiter­hin von den Eltern versorgt. Erst wenn die Jungtie­re mit Menschen in Kontakt kommen und deren Geruch anneh­men, haben sie keine Überle­bens­chan­cen mehr. 

Die Umwelt- und Forst­fach­leu­te des Landrats­amts danken den Bew