Viele Stürze haben den verreg­ne­ten Auftakt der 107. Tour de France überschat­tet. Der deutsche Radstar Buchmann erreicht unbescha­det das Ziel — im Gegen­satz zu John Degen­kolb, der außer­halb des Zeitli­mits bleibt. Den ersten Sieg und das Gelbe Trikot holt sich Kristoff.

Für Klassi­ker­spe­zia­list John Degen­kolb ist dagegen nach einem Crash die Tour schon beendet. Der frühe­re Paris-Roubaix-Sieger blieb außer­halb des Zeitli­mits und war damit der große Pechvo­gel beim Sturz­fes­ti­val auf der verreg­ne­ten ersten Etappe der Frank­reich-Rundfahrt, die beglei­tet von großen Corona-Sorgen am Samstag die ungewis­se Reise in Richtung Paris aufge­nom­men hat.

Deutsch­lands Tour-Hoffnung Buchmann erreich­te dagegen unbescha­det nach 156 Kilome­tern das Ziel, was schon ein kleines Kunst­stück war. «Das war keine einfa­che Aufga­be. Es war super gefähr­lich, super rutschig. Das Team hat einen guten Job gemacht. Ich bin sicher ins Ziel gekom­men, das ist wichtig», sagte Buchmann.

Immer wieder gingen Fahrer zu Boden. Wenige Kilome­ter vor dem Ziel erwisch­te es Mitfa­vo­rit Thibaut Pinot, der mit zerfetz­tem Trikot ins Ziel trudel­te. Auch Frank­reichs zweiter Liebling Julian Alaphil­ip­pe blieb nicht verschont. Um den Sieg sprin­te­te indes eine kleine­re Gruppe, aus der