MÜNCHEN (dpa/lby) — Verbrau­cher in Deutsch­land sind dafür bekannt, bei Lebens­mit­teln gerne billig einzu­kau­fen. In Krisen­zei­ten verstärkt sich die Neigung, an Lebens­mit­teln zu sparen — und das spüren die heimi­schen Bauern.

Bayerns Gemüse- und Obstbau­ern werden in doppel­ter Hinsicht zu Leidtra­gen­den von hoher Infla­ti­on und Krisen­stim­mung: Super­markt­ket­ten und Verbrau­cher sparen beim Einkauf heimi­scher Erzeug­nis­se. Als erstes zu spüren bekom­men haben das in diesem Frühjahr die Spargel­bau­ern. Viele Betrie­be haben weit weniger Spargel abgesetzt als erhofft, zudem steigen die Produk­ti­ons­kos­ten. Deswe­gen haben viele Höfe die Saison früher beendet als üblich und gar nicht alle Stangen geern­tet, wie es beim fränki­schen Spargel­er­zeuger­ver­band heißt. Die Liefe­run­gen an den Lebens­mit­tel­ei