BERLIN (dpa) — Um eine Blocka­de des Bürger­gelds zu verhin­dern, einigen sich die Regie­rungs­frak­tio­nen auf Änderun­gen am ursprüng­li­chen Entwurf. Doch die Kritik bleibt. Die Opposi­ti­on spricht von «Kosme­tik».

Nach der Vorstel­lung eines Kompro­mis­ses im Streit um das Bürger­geld hat Bundes­fi­nanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lindner (FDP) Kritik der Opposi­ti­on an der Sozial­re­form zurück­ge­wie­sen. «Vor allem beim Schon­ver­mö­gen rate ich ab, in einen Schäbig­keits­wett­be­werb einzu­tre­ten», sagte der FDP-Vorsit­zen­de der «Welt am Sonntag».

Wenn Menschen wegen eines Schick­sals­schlags in den Bezug rutschen, sollten sie nach Lindners Worten nicht das verzeh­ren müssen, was sie sich vielleicht über Jahrzehn­te aufge­baut hätten. Das Schon­ver­mö­gen umfasst bestimm­te Freibe­trä­g