BERLIN (dpa) — Vor etwas mehr als zwei Wochen legte eine Exper­ten­kom­mis­si­on Vorschlä­ge zur Entlas­tung von Gaskun­den vor. Nun plant die Bundes­re­gie­rung einen ersten Entlastungsschritt.

Die Bundes­re­gie­rung bringt eine milli­ar­den­schwe­re Sofort­hil­fe für Gaskun­den auf den Weg. Gas- und Wärme-Kundin­nen und Kunden sollen von ihren Abschlags­zah­lun­gen für den Monat Dezem­ber freige­stellt werden.

Dazu hat das Wirtschafts­mi­nis­te­ri­um die Ressort­ab­stim­mung einge­lei­tet, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regie­rungs­krei­sen erfuhr. Damit sollen in einem ersten Schritt die Vorschlä­ge der von der Regie­rung einge­setz­ten Exper­ten­kom­mis­si­on Gas umgesetzt werden.

Die «Sofort­hil­fe» solle einen Ausgleich für die gestie­ge­nen Energie­rech­nun­gen im Jahr 2022 schaf­fen und die Zeit bis zur geplan­ten Einfüh­rung der Gaspreis­brem­se im kommen­den Frühjahr überbrü­cken. Miete­rin­nen und Mieter sowie Mitglie­der von Wohnei­gen­tums­ge­mein­schaf­ten sollen die Entlas­tung im Rahmen ihrer jährli­chen Heizkos­ten­ab­rech­nung erhal­ten und eine entspre­chen­de Infor­ma­ti­on über die geschätz­te Höhe ihrer Entlastung.

Entlas­tun­ge