SYLT (dpa) — Nach einer Weihnachts­fei­er auf Sylt waren mehre­re Menschen mit Corona infiziert worden. Inzwi­schen ermit­telt die Polizei: Hatten mehre­re Party­gäs­te gefälsch­te Impfausweise?

Im Fall eines Corona-Ausbruchs nach einer Party auf Sylt ermit­telt die Polizei, ob mehre­re Besucher gefälsch­te Impfpäs­se hatten. «Die Ermitt­lun­gen zum Fall laufen», sagte der Sprecher der Polizei­di­rek­ti­on Flens­burg, Chris­ti­an Kartheus, den Zeitun­gen der Funke Mediengruppe.

Es geht demnach um den Verdacht, dass bis zu drei Besucher einer Weihnachts­par­ty in Kampen sich mit gefälsch­ten Corona-Impfpäs­sen Zutritt verschafft haben.

Seit der Party an Heilig­abend gibt es auf der Nordsee­insel zahlrei­che Corona-Infek­tio­nen, mehr als 570 Sylte­rin­nen und Sylter befin­den sich nach diesem Bericht in Quaran­tä­ne. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf Sylt mittler­wei­le über 1500. Der Landkreis Nordfries­land geht nach eigenen Angaben davon aus, dass viele der Erkran­kun­gen auf die Weihnachts­fei­er zurück­zu­füh­ren sind.