WEINGARTEN — „Die Liqui­di­täts­hil­fen müssen auch ankom­men und nicht nur angekün­digt werden. Die betrof­fe­nen Unter­neh­men und Selbstän­di­gen brauchen angesichts der Lockdown-Verlän­ge­rung jetzt die Auszah­lun­gen der Hilfen und auch die kurzfris­ti­gen Abschlags­zah­lun­gen und sie brauchen sie ohne bürokra­ti­schen Aufwand“, betont Martin Buck, Präsi­dent der Indus­trie- und Handels­kam­mer Boden­see-Oberschwa­ben (IHK).

Nicht alle berech­tig­ten Unter­neh­men haben die angekün­dig­ten Abschlags­zah­lun­gen erhal­ten, so die IHK. Auch bei dem anderen Hilfs­pro­gramm „Überbrü­ckungs­hil­fe III“, das ab 1. Januar greifen soll, sei nun Tempo bei der Auszah­lung gefragt. Mit der Verlän­ge­rung des Lockdowns bis mindes­tens Ende Januar fehle Zehntau­sen­den von Betrie­ben wie Restau­rants, Hotels, statio­nä­rem Einzel­han­del, Reise­bran­che sowie Kultur- und Veran­stal­tungs­be­trie­ben in der Region und in Baden-Württem­berg die Perspek­ti­ve. „Insol­ven­zen und betriebs­be­ding­te Kündi­gun­gen drohen in derzeit nicht überschau­ba­rem Ausmaß. Ohne schnel­le Liqui­di­tät sind viele schlicht­weg am Ende angelangt“, sagt Buck und betont: „Bei allem Verständ­nis für die Maßnah­men darf nicht verges­sen werd