Die Wirtschafts­leis­tung schrumpft massiv, der Staats­haus­halt rutscht tief ins Minus. Die Corona-Pande­mie hinter­lässt massi­ve Spuren in Europas größter Volkswirtschaft.

Die Corona-Krise hat die deutsche Wirtschaft in eine der schwers­ten Rezes­sio­nen der Nachkriegs­zeit gestürzt und tiefe Löcher in den Staats­haus­halt geris­sen. Das Brutto­in­lands­pro­dukt (BIP) brach im vergan­ge­nen Jahr um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein.

Stärker war die Wirtschafts­leis­tung nur während der globa­len Finanz­kri­se 2009 geschrumpft, als das BIP um 5,7 Prozent sank, teilte das Statis­ti­sche Bundes­amt anhand einer ersten Schät­zung mit. Im Schluss­quar­tal 2020, das vom zweiten Lockdown geprägt war, dürfte das BIP gegen­über dem Vorquar­tal den Statis­ti­kern zufol­ge in etwa stagniert haben.

Erstmals seit 2011 verzeich­ne­te Deuts