LANDKREIS RAVENSBURG — Die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen im Landkreis Ravens­burg bieten vor Weihnach­ten an zahlrei­chen Stand­or­ten Corona-Schnell­tests kosten­los an, so auch der DRK-Kreis­ver­band Ravens­burg e.V. und der DRK-Kreis­ver­band Wangen e.V. im Zusam­men­spiel mit deren DRK-Ortsver­ei­nen an 17 Statio­nen unter Einsatz von 250 freiwil­li­gen Helfern. Das Angebot am 23. und 24. Dezem­ber richtet sich an alle, die an den Weihnachts­ta­gen etwa Verwand­te besuchen möchten, die zu einer Risiko­grup­pe gehören und deren Besuch unabding­bar ist.

Getes­tet werden nur Perso­nen ohne Sympto­me. Die Tests finden im Freien statt zum Teil nur für Fußgän­ger, zum Teil nur für Autofah­rer. Für alle 17 Teststa­tio­nen des DRK gilt: Getes­tet wird nur, wer sich vorher online auf der Homepage des DRK angemel­det und eine Anmel­de­be­stä­ti­gung bekom­men hat. Wer keine Online-Anmel­dung vorwei­sen kann, wird abgewie­sen. Die Anzahl der zur Verfü­gung stehen­den Tests sind begrenzt. Wir wollen dazu beitra­gen, dass beson­ders gefähr­de­ten Angehö­ri­ge an den Weihnachts­ta­gen besucht werden können und zugleich das Risiko einer Infek­ti­on unterm Weihnachts­baum zu vermei­den“, so die DRK-Kreis­ge­schäfts­füh­rer Jörg Kuon und Gerhard Krayss.

Die Aktion soll Bürge­rin­nen und Bürgern mehr Sicher­heit bei der Frage bieten, ob sie einen Weihnachts­be­such in den Stunden nach dem Schnell­test bei ihren beson­ders gefähr­de­ten Angehö­ri­gen machen können, falls dies unbedingt erfor­der­lich ist. Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnell­test inner­halb von 15–30 Minuten Auskunft über eine aktuel­le Infizie­rung geben. Es handelt sich bei dieser Aktion ausdrück­lich nicht um eine allge­mei­ne Testung der Bevöl­ke­rung. Ist das Testergeb­nis negativ, liegt mit großer Wahrschein­lich­keit keine Infek­ti­on vor; die Aussa­ge­kraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 Prozent. Wichtig ist, dass die Tests keine hundert­pro­zen­ti­ge Sicher­heit garan­tie­ren. Fachlich kann der Schnell­test leider nicht mehr Sicher­heit bei der Frage bieten, ob man einen Weihnachts­be­such in den Stunden nach der Testung bei seinen beson­ders gefähr­de­ten Angehö­ri­gen machen kann. Der Schnell­test kann ledig­lich das Risiko, wenn der Kontakt unabding­bar ist, also die Entschei­dung, dass der Besuch notwen­dig ist, statis­tisch gesehen verrin­gern. Nur in diesen Fällen sollte die Testung erfol­gen. Alles andere gefähr­det Risiko­grup­pen. Grund­sätz­lich gilt: Alle Kontak­te sollten vermie­den werden. Die DRK-Präsi­den­ten Dr. Stefan Locher und Dieter Meschen­mo­ser appel­lie­ren: „Die Lage ist ´bitter­ernst´. Feiern lassen s