Zunächst ist da dieser Knall. Das Kreuz­fahrt­schiff Costa Concordia vibriert, Reisen­de halten sich am Mobili­ar fest, Geschirr fällt zu Boden, dann geht das Licht aus.Mehr als 4220 Menschen an Bord ahnen noch nichts von der Katastro­phe, die sie in den nächs­ten Stunden erleben werden. Auf der Komman­do­brü­cke können der Kapitän Frances­co Schet­ti­no und seine Offizie­re nicht fassen, einen Felsen gerammt und ihr Schiff auf der Seite aufge­schlitzt zu haben.

Es ist ein fataler Fehler, der 32 Menschen am 13. Januar 2012 das Leben kosten wird, darun­ter zwölf Deutsche. An diesem Donners­tag jähren sich die Havarie und der Teilun­ter­gang der Costa Concordia vor der kleinen, italie­ni­schen Mittel­meer­in­sel Giglio zum zehnten Mal.

Geden­ken

Zum Jahres­tag gedenkt die Insel des Unglücks. Es wird ein Kranz nieder­ge­legt vor der Marien­sta­tue, die zu Ehren der Opfer im Hafen aufge­stellt ist, daneben stehen auf einer Tafel die Namen der 32 Tot