Die beiden Unter­neh­men Curevac und Bayer wollen gemein­sam bei der Entwick­lung eines Corona-Impfstoffs schnel­ler voran­kom­men. Die Bundes­re­gie­rung setzt Hoffnung auf die Allianz — und wehrt sich weiter gegen Kritik.

Der Pharma­kon­zern Bayer und das Tübin­ger Biotech-Unter­neh­men Curevac ziehen bei einem Corona-Impfstoff an einem Strang.

Die beiden Unter­neh­men schlos­sen einen Koope­ra­ti­ons- und Service­ver­trag, wie sie am Donners­tag mitteil­ten. Unter­des­sen klingt die Kritik am Impfstart nicht ab. Die SPD warf Bundes­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) abermals vor, zu zöger­lich bei der Bestel­lung gewesen zu sein.

Curevac sitzt schon seit länge­rem an der Entwick­lung eines Impfstof­fes, dessen Markt­zu­las­sung aber noch nicht abseh­bar ist. Bayer soll nun bei aufwen­di­gen Arbei­ten für die Zulas­sung und für die dafür nötige Studie mitma­chen und zudem die Liefer­ket­ten im Blick haben. Dass Bayer auch die Produk­ti­on übernimmt, ist im Vertrag nicht enthal­ten. Zuvor hatte das Nachrich­ten­por­tal «The Pioneer» über die Allianz berichtet.

Im Dezem­ber hatte Curevac grünes Licht für den Start seiner zulas­sungs­re­le­van­ten klini­schen Phase-III-Studie für den Corona-Impfstoff «CVnCoV» erhal­ten. In dieser Phase geht es darum, die Sicher­heit und Wirksam­keit bei Erwach­se­nen an Stand­or­ten in Europa