Konstanz (wbo) — Den Großein­kauf erledi­gen, die Kinder in die Kita bringen, im Frühling Pflan­zen für den Balkon besor­gen — dafür braucht man längst kein Auto mehr, sondern ledig­lich ein Lasten­rad.

Um noch mehr Bürge­rin­nen und Bürger vom Lasten­rad als Alter­na­ti­ve zum Auto zu überzeu­gen, kommt das Team der “Cargo­bike Roadshow” am Samstag, 12. Septem­ber, in der Zeit von 9 bis 14 Uhr — laut Mittei­lung — auf den St.-Gebhard-Platz nach Konstanz.
 
Das Cargo­bike Roadshow-Team tourt auch in diesem Jahr 14 Tage lang mit zwölf Lasten­rä­dern durch 14 Kommu­nen der Arbeits­ge­mein­schaft Fahrrad- und Fußgän­ger­freund­li­cher Kommu­nen in Baden-Württem­berg e.V. (AGFK-BW). Vor Ort haben Inter­es­sier­te die Möglich­keit, E‑Lastenräder Probe zu fahren.
 
Cargo­bikes liegen im Trend und bieten ein erheb­li­ches Poten­zi­al für die Mobili­täts­wen­de. Dabei ist das Lasten­fahr­rad bei Weitem keine neue Erfin­dung.

Bereits Ende des 19. Jahrhun­derts waren Lasten­rä­der weit verbrei­tet – vor allem unter Händlern und Kurie­ren, die die Lademög­lich­kei­ten der Räder für ihr Gewer­be nutzten.

Heute ist das moder­ne Elektro-Cargo­bike auch im Alltag beliebt. Die Ladeflä­che bietet Trans­port­mög­lich­kei­ten, die weit über den Gepäck­trä­ger eines norma­len Fahrrads hinaus­ge­hen.

Der E‑Antrieb sorgt für Entlas­tung und den Extra-Fahrspaß – beson­ders beim Anfah­ren und am Berg. Mit dieser Art der Fortbe­we­gung ließen sich Autofahr­ten in Städten effek­tiv reduzie­ren, so die Stadt Konstanz weiter.