Mit 134,4 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz erneut höher als am Vortag.

BERLIN (dpa) — Die Gesund­heits­äm­ter in Deutsch­land haben dem Robert Koch-Insti­tut (RKI) binnen eines Tages 9872 Corona-Neuin­fek­tio­nen gemel­det. Zudem wurden inner­halb von 24 Stunden 43 neue Todes­fäl­le verzeich­net. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 7709 Neuin­fek­tio­nen und 50 neue Todes­fäl­le verzeich­net. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wieder, nachträg­li­che Änderun­gen oder Ergän­zun­gen des RKI sind möglich.

Der Inzidenz­wert ist demnach weiter gestie­gen: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemel­de­ten Neuin­fek­tio­nen pro 100.000 Einwoh­ner lag laut RKI am Montag­mor­gen bundes­weit bei 134,4 — und damit erneut höher als am Vortag (129,7).

Das RKI zählte seit Beginn der Pande­mie 2.782.273 nachge­wie­se­ne Infek­tio­nen mit Sars-CoV‑2 in Deutsch­land. Die tatsäch­li­che Gesamt­zahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infek­tio­nen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genese­nen gab das RKI mit etwa 2.494.800 an. Die Gesamt­zahl der Menschen, die an oder unter Betei­li­gung einer nachge­wie­se­nen Infek­ti­on mit Sars-CoV‑2 gestor­ben sind, stieg auf 75.913.

Der bundes­wei­te Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebe­richt vom Sonntag­abend bei 1,17 (Vortag 1,19). Das bedeu­tet, dass 100 Infizier­te rechne­risch 117 weite­re Menschen anste­cken. Der Wert bildet jeweils das Infek­ti­ons­ge­sche­hen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für länge­re Zeit unter 1, flaut das Infek­ti­ons­ge­sche­hen ab; liegt er anhal­tend darüber, steigen die Fallzahlen.