Endlich mal eine Wahl ohne lange Reden und dicke Program­me. Bei der Wahl zum «Vogel des Jahres» konnte man einfach für den sympa­thischs­ten Kandi­da­ten stimmen.

HILPOLTSTEIN/BERLIN (dpa) — Die Corona-Krise hat auch die Sicht der Menschen auf die Natur verän­dert. Was vor unserem Haus fliegt, krabbelt und wächst, ist vielen Menschen stärker ins Bewusst­sein gerückt.

Es passiert ja nicht viel, da kann man stunden­lang die Vögel vor dem Fenster beobach­ten und später stolz die Bilder vom neuen Futter­häus­chen posten, das dank Webcam beson­ders nahe Einbli­cke ermöglicht.

Das täglich mit Walnüs­sen versorg­te Krähen­paar der Gegend, das Eichhörn­chen aus dem Hinter­hof und andere Tiere aus dem direk­ten Umfeld sind zum belieb­ten Small-Talk-Thema gewor­den. Dass das Rotkehl­chen — Deutsch­lands wohl