BAD SCHUSSENRIED — Zahlrei­che Tiefdruck­ge­bie­te sorgten für eine ausge­spro­chen wechsel­haf­te Witte­rung. Sie brach­ten anfangs mäßig kalte Polar­luft mit Schnee, dann aber recht milde Luft, öfters mal Regen und am Alpen­rand immer wieder Föhn.

Für die Winter­sport­be­geis­ter­ten begann der Dezem­ber verhei­ßungs­voll. Pünkt­lich zum meteo­ro­lo­gi­schen Winter­an­fang am 1. Dezem­ber fiel bis in tiefe­re Lagen herab Schnee, vieler­orts sogar mehr als den gesam­ten vergan­ge­nen Winter hindurch. So früh wie lange nicht hieß es “Ski und Rodel gut”, auch wenn die Lifte in der Region coronabe­dingt nicht in Betrieb gehen durften. Zwar waren die Bedin­gun­gen durch den weichen Unter­grund keines­wegs ideal, doch für das Spuren der Loipen reich­te die Schnee­auf­la­ge allemal, vor allem natür­lich im Allgäu, auf der Baar und auf der Schwä­bi­schen Alb, aber selbst im tiefer gelege­nen Vogt und auf der Atzen­ber­ger Höhe, einem beson­ders bei natur­ver­bun­de­nen Menschen sehr belieb­ten Langlaufgebiet.

Allzu lange währte die Freude jedoch nicht, denn in den Tagen vor Weihnach­ten stellt sich häufig eine milde, föhni­ge Südwest­wind­la­ge, das sprich­wört­li­che “Weihnacht­stau­wet­ter” ein. So auch in diesem Jahr. Die Niede­run­gen versan­ken nun tagelang unter einem zähem Grauschlei­er. Während man sich hier glück­lich schät­zen konnte, wenigs­ten kurz mal die S