TUTTLINGEN — Sie sind die ersten Studen­tin­nen der Hebam­men­wis­sen­schaf­ten der Univer­si­täts­kli­nik Freiburg, die im Klini­kum Landkreis Tuttlin­gen den prakti­schen Teil des Studi­ums absol­vie­ren: Suyana Glatz und Jessi­ca Napowa­nez (vorde­re Reihe, zweite und dritte von links). 

Beide haben durch Kontak­te im Bekann­ten­kreis die Begeis­te­rung für den Hebam­men­be­ruf entdeckt – den man sich seit 2021 im Rahmen eines Bache­lor­stu­di­ums erler­nen kann. 

Nach einem halben Jahr theore­ti­schem Studi­um sind sie ab Febru­ar in die erste Praxis­pha­se am Klini­kum gestar­tet — eine spannen­de Zeit in den Kreiß­sä­len und auf der Mutter-Kind-Station.

Jessi­ca Napowa­nez hat in ihren ersten Tagen im Kreiß­saal bereits fünf Gebur­ten und einen Kaiser­schnitt miter­lebt. Sie unter­stützt die Hebam­men sowohl in der Klinik als auch bei der Vorsor­ge von Schwan­ge­ren und hat in der kurzen Zeit schon einiges gelernt: „Ich wurde schon mit den Leopold­schen Handgrif­fen vertraut gemacht und erler­ne das Hören der Herztö­ne mit dem Pinard-Rohr“, erzählt sie. 

Suyana Glatz war die ersten Wochen ihrer Praxis­pha­se auf der Mutter-Kind-Stati­on und beglei­tet Mutter und Baby in ihren ersten gemein­sa­men Tagen. „Ich lerne hier das Waschen und Wickeln von Neuge­bo­re­nen. Ich sammle das notwen­di­ge Wissen, um die Eltern bei der Pflege ihres Babys anlei­ten zu können. Wir kümmern uns auch um die Mütter unmit­tel­bar nach der Geburt – wir stehen mit ihnen auf, damit der Kreis­lauf möglichst schnell wieder in Schwung kommt.“

Immer unter­stützt und angelei­tet werden die beiden Studen­tin­nen von ihren Praxis­an­lei­te­rin­nen und ausge­bil­de­ten Hebam­men Izabel­la Knapic und Lea Horn (vorne, erste und vierte von links).