BAD WALDSEEE — Am 20. August fanden Drehar­bei­ten für den Dokumen­tar­film „Lange Schat­ten des Schwei­gens – eine deutsch-nieder­län­di­sche Famili­en­ge­schich­te im Kontext von Juden­ver­fol­gung, Besat­zung, Natio­nal­so­zia­lis­mus und Wider­stand“ im Stadt­ar­chiv statt. Prof. Dr. Rudolph Leiprecht von der Univer­si­tät Olden­burg, der in Bad Waldsee geboren wurde, hat mit einem nieder­län­di­schen Filmteam den Stadt­ar­chi­var von Bad Waldsee, Micha­el Tassi­lo Wild, inter­viewt und sich histo­ri­sche Dokumen­te präsen­tie­ren lassen.

Das Projekt entstand aus einer Forschungs­ar­beit heraus und zeigte den Weg einer Familie zwischen Verfol­gung in der NS-Zeit und Aufar­bei­tung in der jungen Bundes­re­pu­blik. Zahlrei­che Zeugnis­se aus dem Waldseer Stadt­ar­chiv und anderen Einrich­tun­gen, wie der Gedenk­stät­te in Ausch­witz, illus­trie­ren diesen eindrucksvoll.

Es ist geplant, den ferti­gen Film 2022 in Koope­ra­ti­on mit der Seenema-Genos­sen­schaft in Bad Waldsee vorzuführen.