RAVENSBURG — In den baden-württem­ber­gi­schen Justiz­voll­zugs­an­stal­ten kommen ab diesem Jahr fünf Spürhun­de, die nach Betäu­bungs­mit­teln, aber auch nach unerlaubt einge­brach­ten Mobil­te­le­fo­nen suchen, zum Einsatz. Einer davon ist der Deutsche Schäfer­hund Coco von Bühren, der vom Beamten Roman Schnetz in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Ravens­burg geführt führt. Roman Schnetz ist zudem der Dienst­hun­de­lehr­wart der Teams, Teile der Ausbil­dung fanden daher auch in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Ravens­burg statt.

Insge­samt fünf Teams, jeweils ein Hunde­füh­rer mit seinem zugehö­ri­gen Hund, haben ihre Ausbil­dung abgeschlos­sen und können nun in allen 17 Justiz­voll­zugs­an­stal­ten des Landes und den jewei­li­gen Außen­stel­len einge­setzt werden. Vier Hunde, nämlich Coco (Deutscher Schäfer­hund), Max und Dexx (jeweils Malinois) und Balin (Malinois/Deutscher Schäfer­hund-Misch­ling), sind für die Suche nach Betäu­bungs­mit­teln ausge­bil­det, ein weite­rer Hund namens Emily (Deutscher Schäfer­hund) ist auf die Suche nach Mobil­te­le­fo­nen und anderen Daten­spei­chern spezia­li­siert. Das Projekt war vom Minis­te­ri­um der Justiz und für Europa 2019 ins Leben gerufen worden.

Minis­ter der Justiz und für Europa Guido Wolf sagte: „Ein flächen­de­cken­der Einsatz eigener Spürhun­de war ein lang geheg­ter Wunsch des baden-württem­ber­gi­schen Justiz­voll­zugs. Mit den fünf Teams wird der Justiz­voll­zug deutlich flexi­bler und ist in norma­len Lagen nicht mehr, wie in den vergan­ge­nen Jahren, auf die Mithil­fe von Polizei und Zoll, für die wir uns herzlich bedan­ken, angewie­sen. Mit den fünf Teams ist damit auch ein klarer Gewinn an Sicher­heit in den Anstal­ten verbun­den. Unerlaub­te Gegen­stän­de, vor allem Betäu­bungs­mit­tel und Drogen, tolerie­ren wir in unseren Haftan­stal­ten nicht. Mit den fünf vollzugs­ei­ge­nen Spürhun­den gelingt uns eine deutlich engma­schi­ge­re Kontrolle.“

Die Rausch­gift­spür­hun­de sind den Vollzugs­stand­or­ten Bruch­sal, Freiburg, Heilbronn und Ravens­burg zugeord­net, werden aber in allen Justiz­voll­zugs­an­stal­ten des Landes einge­setzt. Zur Wahrneh­mung der A