Nach der angekün­dig­ten Sponso­ren­flucht hat der Eisho­ckey-Weltver­band Belarus nun doch die WM entzo­gen. Zu diesem Entschluss kam der Weltver­band IIHF früher als gedacht.

Der Eisho­ckey-Weltver­band IIHF hat Co-Gastge­ber Belarus angesichts des großen politi­schen und wirtschaft­li­chen Drucks die Weltmeis­ter­schaft in diesem Jahr entzogen.

Die Entschei­dung des Exeku­tiv-Komitees der IIHF bei einer Video­kon­fe­renz sei aufgrund «von Sicher­heits­be­den­ken» getrof­fen worden, teilte der Verband mit. Die Kritik war angesichts der Machen­schaf­ten von Macht­ha­ber Alexan­der Lukaschen­ko zuletzt immer größer gewor­den. IIHF-Präsi­dent René Fasel bezeich­ne­te den WM-Entzug als «bedau­er­lich», aber «unver­meid­lich».

Binnen einer Woche soll entschie­den werden, wo die WM, die vom 21. Mai bis 6. Juni im letti­schen Riga