FRIEDRICHSHAFEN — Die CDU-Landtags­kan­di­da­tin im Boden­see­kreis, Domini­que Emerich, wirft den Grünen vor, sich mehr für den Online-Versand­han­del als die örtli­chen Einzel­händ­ler einzu­set­zen. „Seit wann sind die Grünen Amazon-Fans?“ fragt Emerich. Sie werde sich auf Landes­ebe­ne dafür einset­zen, dass die Bestel­lung und Abholung vor Ort – auch im Einzel­han­del möglich ist. „Was bei der Gastro­no­mie klappt, muss auch für die Weihnachts­ge­schen­ke im Handel vor Ort gelten!“, so Emerich.

CDU-Wirtschafts­mi­nis­te­rin Hoffmeis­ter-Kraut hatte sich in der Presse­kon­fe­renz dafür ausge­spro­chen Abhol­mög­lich­kei­ten im Einzel­han­del nach vorhe­ri­ger Bestel­lung einzu­füh­ren, wenn die Händler die Einhal­tung der Hygie­ne­be­din­gun­gen gewähr­leis­ten könnten. Dieser Vorstoß wurde vom grünen Sozial­mi­nis­ter Lucha und Minis­ter­prä­si­dent Kretsch­mann mit Verweis auf zu volle Innen­städ­te abgelehnt. Emerich hält entge­gen: „Es gibt nicht nur Stutt­gart, sondern auch viel ländli­chen Raum in unserem Land und unsere mittel­stän­di­sche Wirtschaft braucht das Weihnachts­ge­schäft. Die Gewin­ner der grünen Politik werden Amazon & Co. sein und der gebeu­tel­te Einzel­han­del im ländli­chen Raum wird weiter ausblu­ten.“ Click&Collect für den Einzel­han­del würde funktio­nie­ren in diesen schwie­ri­gen Zeiten, ist sich Emerich sicher.