RAVENSBURG (dpa/lsw) — Eine 57-Jähri­ge will ihre Mutter vor ihrer psychisch kranken Schwes­ter schüt­zen und spielt sie damit in die Hände ihres schizo­phre­nen Sohnes. Der 28-Jähri­ge tötet die Oma — und das vor den Augen seiner Mutter. Nun wurde das Urteil gesprochen.

Weil er seine Oma im Wahn mit einem Sushi-Messer getötet hat, muss ein 28-Jähri­ger in die Psych­ia­trie. Das Landge­richt Ravens­burg ordne­te am Mittwoch die Unter­brin­gung des Deutschen an. Der Fall sei tragisch, aber einfach in der Bewer­tung gewesen, sagte der Vorsit­zen­de Richter Veiko Böhm bei der Urteils­be­grün­dung. Die Kammer, die Staats­an­walt­schaft, die Vertei­di­gung und die Gutach­te­rin seien alle davon überzeugt, dass die Tat nur began­gen worden sei, weil der Täter schwer krank sei. Die Gutach­te­rin hatte eine Schizo­phre­nie diagnostiziert.

Nach Überzeu­gung des Gerichts hatte der