Freiberg­see, Flugschan­ze, Oberst­dorf-Haus: In seiner Heimat kennt Karl Geiger eigent­lich jede kleine Ecke. Nur die obers­te Podest­stu­fe war ihm bislang unbekannt. Der Auftakt-Triumph unmit­tel­bar aus der Corona-Quaran­tä­ne gibt Auftrieb für das ganz große Tournee-Ziel.

Im Hochge­fühl des Heimsie­ges konnte Karl Geiger den freien Skisprung-Tag beson­ders gut genießen.

Nach knapp zweistün­di­ger Auto-Alpen­tour bezog das deutsche Team um Hoffnungs­trä­ger Geiger am Mittwoch die gewohn­te Hotel-Wohlfühl­oa­se in Garmisch-Parten­kir­chen, wo an Neujahr (14.00 Uhr/ARD und Eurosport) der nächs­te Schritt zum ersten deutschen Vierschan­zen­tour­nee-Sieg seit 2002 gelin­gen soll. Im Allgäu machte sich bei den Betei­lig­ten das Gefühl breit: Wer wie Geiger direkt aus der Corona-Quaran­tä­ne kommen und in Oberst­dorf gewin­nen kann, dem ist defini­tiv auch der presti­ge­träch­ti­ge Gesamt­sieg zuzutrauen.

«Auf den Karl kann man sich immer verlas­sen. Wenn der Karl in seinem Tunnel drin ist, kann er das abrufen. Momen­tan schwe