BIBERACH — Die Klinik für Ortho­pä­die, Unfall­chir­ur­gie und Sport­trau­ma­to­lo­gie im Biber­acher Sana Klini­kum hat in Koope­ra­ti­on mit der Klinik für Geria­tri­sche Rehabi­li­ta­ti­on des Zentrums für Älteren­me­di­zin Laupheim ihre hohe Kompe­tenz in der unfall­chir­ur­gisch-geria­tri­schen Versor­gung von älteren Traum­a­pa­ti­en­ten erneut unter Beweis gestellt: Nach der erst-maligen Zerti­fi­zie­rung als AltersT­rau­ma­Zen­trum (ATZ) im Jahr 2015 folgte jüngst die zweite Re-Zerti­fi­zie­rung durch die Deutsche Gesell­schaft für Unfall­chir­ur­gie (DGU).

Die Menschen in Deutsch­land werden immer älter. Mit dem damit verbun­de­nen demogra­fi­schen Wandel wächst auch der Bedarf an einer alters­ge­rech­ten medizi­ni­schen Behand­lung von betag­ten Patien­ten. Insbe­son­de­re im Bereich der unfall­chir­ur­gi­schen Versor­gung, denn mit dem Alter steigt die Anzahl an Fraktu­ren stark an. Zusätz­lich leiden ältere Traum­a­pa­ti­en­ten oftmals an Beglei­ter­kran­kun­gen, die eine ganzheit­li­che Betrach­tungs­wei­se des Gesund­heits­zu­stan­des erfor­dern. Folglich hat die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit von Exper­ten aus dem geria­tri­schen und unfall­chir­ur­gi­schen Bereich in den vergan­ge­nen Jahren zuneh­mend an Bedeu­tung gewon­nen. Diesem Um-stand wird im Biber­acher Klini­kum bereits seit über sechs Jahren Rechnung getra­gen. So wurde die Klinik in 2015 als eine der ersten in Deutsch­land von der DGU als AltersT­rau­ma­Zen­trum (ATZ) zerti­fi­ziert. Mit der zwischen­zeit­lich zweiten erfolg­rei­chen Re-Zerti­fi­zie­rung wurde dem Klini­kum nun erneut eine maßge­schnei­der­te unfall­chir­ur­gisch-geria­tri­sche Behand­lung betag­ter Patien­ten beschei­nigt. Voraus­set­zung hierfür ist ein ganzheit­li­cher Behand­lungs­an­satz, der nicht mit der Behand­lung des Traumas endet, sondern in einer geeig­ne­ten Rehabi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me fortge­führt wird. Die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit zwischen Unfall­chir­ur­gie, Geria­trie, spezi­ell ausge­bil­de­ten Pflege­kräf­ten, Sozial- und Pflege­be­ra­tung sowie Logopä­die, Ergo- und Physio­the­ra­pie bietet älteren Patien­ten dabei umfas­sen­de Vortei­le. Festge­leg­te Standards tragen zudem dazu bei, die Sicher­heit in der Versor­gung sowie die Behand­lungs­qua­li­tät weiter zu erhöhen. Für den Patien­ten bedeu­tet das vor allen Dingen eine geziel­te­re Versor­gung und damit schluss­end­lich mehr Lebensqualität.

Die umfas­sen­de Auditie­rung erfolgt durch Fachex­per­ten und enthält stren­ge Vorga­ben unter anderem im Hinblick auf die Quali­fi­ka­ti­on des Perso­nals, die Ausstat­tung sowie die Ablauf­or­ga­ni­sa­ti­on. So werden im ATZ bereits bei der Aufnah­me mögli­che alters­spe­zi­fi­sche Beglei­ter­kran­kun­gen erfasst, die neben der unfall­chir­ur­gi­schen Versor­gung bedarfs­ge­recht thera­piert werden. Die Klinik für Ortho­pä­die, Unfall­chir­ur­gie und Sport­trau­ma­to­lo­gie sichert dabei die Behand­lung der gesam­ten Bandbrei­te musku­los­ke­let­ta­ler Erkran­kun­gen und Verlet­zun­gen. Schwer­punkt­mä­ßig werden sämtli­che Fraktu­ren, Wirbel­säu­len- und Becken­ver­let­zun­gen sowie Knie‑, Schulter‑, Fuß- und Sprung­ge­lenks­ver­let­zun­gen behan­delt. Ein weite­rer Schwer­punkt liegt in der Revisi­ons­en­do­pro