BERLIN (dpa) — An empfind­li­chen Stellen haben Unbekann­te am Wochen­en­de die Bahn-Infra­struk­tur zerstört. Die Tat zeigt: Das Schie­nen­netz ist verwund­bar. Aber im Notfall greifen wichti­ge Mechanismen.

Aus Sicht der Deutschen Bahn haben die Notfall­kon­zep­te des Konzerns nach den Sabota­ge­ak­ten am Samstag «optimal gegriffen».

«Unsere Teams haben den Funkver­kehr bereits drei Stunden nach dem Ausfall wieder herge­stellt», sagte Fernver­kehrs­vor­stand Micha­el Peter­son am Montag in Berlin. «Das ist wirklich sehr, sehr gut, und ihnen gebührt ein großes Danke­schön dafür.»

Bereits am Samstag­vor­mit­tag hätten die Züge wieder fahren können. Die Auswir­kun­gen in Form von Verspä­tun­gen und Ausfäl­len waren im gesam­ten Fernver­kehrs­netz aller­dings noch deutlich länger zu spüren.

Neue Erkennt­nis­se oder Details zu dem Angriff nannte Peter­son am Montag nicht. Der Staats­schutz des Berli­ner Landes­kri­mi­nal­amts hat mittler­wei­le die Ermitt­lun­gen übernommen.

Die Tat setzt Insider­wis­sen voraus

Nach Angaben eines Sprechers der Bundes­po­li­zei­di­rek­ti­o