Fried­richs­ha­fen (wbo) - Der VfB Fried­richs­ha­fen wird in der CEV Champions League Volley 2021 auf den russi­schen Meister Lokomo­tiv Novosi­birsk, auf CEK Karlo­vars­ko und auf einen der Sieger der Quali­fi­ka­ti­on treffen. Das hat am Freitag­nach­mit­tag die Auslo­sung des europäi­schen Volley­ball­ver­bands ergeben.

Die Häfler werden demnach eine 6000-Kilome­ter-Reise antre­ten müssen und treffen außer­dem auf Ex-VfB-Zuspie­ler Lukas Tichacek. Pünkt­lich um 12:30 Uhr versam­mel­te sich am Freitag­nach­mit­tag ein Großteil der Spieler und der Verant­wort­li­chen des VfB Fried­richs­ha­fen im Leistungs­zen­trum der ZF Arena.

“Das als Gruppe zu verfol­gen, war für uns eine wichti­ge Sache”, sagte Cheftrai­ner Micha­el Warm. “Nicht nur für die Champions League, sondern in der ganzen von Corona gepräg­ten Saison, wird es wichtig sein, als ein Team aufzu­tre­ten.”

Mit Lokomo­tiv Novosi­birsk bekommt es der VfB Fried­richs­ha­fen mit dem letzt­jäh­ri­gen russi­schen Meister zu tun. Gleich­zei­tig liegt die Stadt weit im Osten Russlands und ist rund 6000 Kilome­ter entfernt vom Boden­see. “Das ist natür­lich nicht ideal”, so Warm. “Und Novosi­birsk gehört ganz sicher zu den Topclubs der Königs­klas­se. Aber wir freuen uns auf einen tollen Gegner, gegen den wir uns sicher­lich bewei­sen müssen.”

Als zweiten Gegner loste der italie­ni­sche Zuspie­ler Simone Gianel­li die Tsche­chen von CEK Karlo­vars­ko in Pool E. Damit geht es für den VfB auch gegen deren ehema­li­gen Zuspie­ler Lukas Tichacek, der 2007 mit den Häflern die Champions League gewann. Warm sieht in Karlo­vars­ko den “vermeint­lich schwächs­ten Gegner” für sein Team. Er weiß aber auch, dass „die Tsche­chen ein paar inter­es­san­te Spieler haben, die sicher für eine Überra­schung sorgen können“.

Eine Überra­schung wird auch der vierte und letzte Gegner für den Rekord­meis­ter vom Boden­see sein. Denn Fried­richs­ha­fen wird auf einen der zwei Quali­fi­kan­ten treffen, die sich schon ab Ende Septem­ber in zwei Runden mit jeweils zwölf Spielen um die Plätze strei­ten. “Wenn man sich die Auslo­sung der Gruppen in der Quali­fi­ka­ti­on anschaut, dürfte es auf Trenti­no oder Moskau heraus­lau­fen”, glaubt Micha­el Warm. Damit hätte sich Gianel­li, der für Trento aufläuft, eventu­ell selbst den Häflern zugelost.

Die Spiele der Gruppen­pha­se sind im Zeitraum 17. Novem­ber 2020 bis 10. Febru­ar 2021 geplant. Jeweils nach Hin- und Rückspiel im Modus “jeder gegen jeden” stehen mit den fünf Gruppen­ers­ten und den drei besten Gruppen­zwei­ten die Teilneh­mer für die Runde der letzten Acht fest.

Die Viertel­fi­nal-Partien im K.O.-Modus hat die CEV auf den 23. Febru­ar datiert. Die Endspie­le der Frauen und Männer werden am 1. Mai 2021 ausge­spielt.