BAD WALDSEE – Die erste Welle der Corona-Pande­mie hat auch die St. Elisa­beth-Stiftung hart getrof­fen. Obwohl Infek­tio­nen zum Glück selten waren, bedeu­te­te der verstärk­te Schutz von Betreu­ten und Mitar­bei­ten­den einen enorm hohen Aufwand. Inter­es­san­te Einbli­cke in die Gefühls­la­ge von hilfs­be­dürf­ti­gen Menschen und strapa­zier­ten Mitar­bei­ten­den gewährt die Corona-Sonder­aus­ga­be. Das Heft macht deutlich, wie groß die Hilfs­be­reit­schaft und Kreati­vi­tät war, um die Situa­ti­on zu erleichtern.

Auf insge­samt acht Seiten erfährt die Leser­schaft beispiels­wei­se, wie heraus­for­dernd es war, genügend Schutz­aus­rüs­tung zu ordern für etwai­ge Ausbrü­che in Heimen und auf Wohngrup­pen. Wir berich­ten über vielfäl­ti­ge Bewei­se der Solida­ri­tät inner­halb der Mitar­bei­ter­schaft. Und Verbun­den­heit sozial engagier­ter Menschen von klein bis groß, die unsere Bewoh­ner­schaft mit Kunst­wer­ken und Briefen erfreu­ten oder spende­ten für die „Pflege­hel­den“ und „Pflege­hel­din­nen“. Außer­dem wird thema­ti­siert, was sich Pflegen­de von der Politik und Gesell­schaft wünschen: vor allem geht es um mehr Wertschät­zung ihrer unver­zicht­ba­ren Arbeit und besse­re Rahmenbedingungen.

Die Schule St. Franzis­kus hat die Zeit mit online-Videos und Hausbe­su­chen überbrückt. Das Jordan­bad war eines der ersten Bäder in der Region, das mit einem ausge­klü­gel­ten Hygie­ne-Konzept den Betrieb wieder aufnahm.

Einen Blick wirft die Corona-Sonder­aus­ga­be auch ins Archiv des Klosters Reute, wo aufge­zeich­net ist, wie die letzte Pande­mie der Spani­schen Grippe den Franzis­ka­ne­rin­nen und ihren Einrich­tun­gen zugesetzt hat.

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Corona-Sonder­aus­ga­be unter Telefon 07524 906–170 oder im Inter­net www.st-elisabeth-stiftung.de unter  „Über uns>Aktuell“.