BAYREUTH (dpa/lby) — Satte 422 Euro hat sich ein Kunde in Bayreuth den ersten Haarschnitt nach dem Lockdown kosten lassen. Das Geld soll an die Bayreu­ther Tafel und ein Projekt für trauern­de Kinder gespen­det werden. «Er war glück­se­lig, dass die Wolle endlich runter konnte», erzähl­te Friseur Andre­as Nuissl, der die Idee für die Verstei­ge­rung des ersten Termins hatte, am Montag. «Wolle im wahrs­ten Sinne des Wortes — bei seinen Natur­lo­cken sah er aus wie ein Schaf.»

Im Oktober sei der 43-jähri­ge Handwer­ker das letzte Mal beim Friseur gewesen, sagte Nuissl. Bestimmt sechs Zenti­me­ter Locken habe er nun abgeschnit­ten. «Es ist ein unglaub­li­ches Gefühl, endlich wieder arbei