STUTTGART (dpa/lsw) — Pharma­zie, Infor­ma­tik oder doch irgend­was mit Medien? Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten haben nach ihrem Abschluss die Qual der Wahl. Ein neues Angebot im Netz soll ihnen bei der Entschei­dung helfen.

Um in der gewal­ti­gen Auswahl an Hunder­ten von Studi­en­gän­gen, Dutzen­den Hochschu­len und vielen Univer­si­tä­ten nicht den Überblick zu verlie­ren, können sich Schüle­rin­nen und Schüler jetzt auch online Rat suchen. Studi­en­be­ra­ter für Hochschu­len wollen am 30. Juni zum ersten Mal landes­weit und digital über das Studi­en­an­ge­bot und über Bewer­bungs­hür­den auf der Suche nach einem passen­den Studi­en­fach infor­mie­ren. Insge­samt werden in Baden-Württem­berg mehr als 1700 Studi­en­gän­ge an über 50 Hochschu­len und Univer­si­tä­ten angeboten.

«Frühzei­ti­ge Infor­ma­ti­on und kompe­ten­te Beratung sind elemen­tar für den späte­ren Studi­en­erfolg», warb Wissen­schafts­mi­nis­te­rin There­sia Bauer in Stutt­gart. «Wer weiß, was er studie­ren möchte und wer sich seiner Wahl sicher ist, der ist auch motivier­ter und zufrie­de­ner im Studium.»

Die digita­le Hilfe ist eine Initia­ti­ve der Zentra­len Studi­en­be­ra­tungs­stel­len (ZSB). Es sei möglich, beim Online-Beratungs­abend auch mehre­re Hochschu­len gleich­zei­tig zu besuchen. Das Angebot richte sich vor allem an Kurz- und Unent­schlos­se­ne, denn am 15. Juli 2022 endet die Bewer­bungs­frist für die meisten Studi­en­gän­ge für das Winter­se­mes­ter 2022/2023.