Seit Jahrzehn­ten ist die Bevöl­ke­rung in Deutsch­land überwie­gend gewach­sen. Doch ersten Schät­zun­gen zufol­ge stagnie­ren die Zahlen nun. Welchen Effekt hat dabei die Corona-Pandemie?

Die Bevöl­ke­rungs­zahl in Deutsch­land ist nach Schät­zun­gen des Statis­ti­schen Bundes­amts erstmals seit 2011 nicht gestie­gen. Ende 2020 lebten hierzu­lan­de weiter­hin um die 83,2 Millio­nen Menschen.

Aufgrund einer gerin­ge­ren Zuwan­de­rung und einer gestie­ge­nen Sterbe­fall­zahl bei voraus­sicht­lich etwas weniger Gebur­ten als im Vorjahr sei die Bevöl­ke­rungs­zahl damit konstant geblie­ben, teilt die Behör­de am Diens­tag in Wiesba­den mit.

«Der entschei­den­de Grund liegt im Rückgang bei der Zuwan­de­rung», erklärt Martin Bujard vom Bundes­in­sti­tut für Bevöl­ke­rungs­for­schung. Wegen der Corona-Pande­mie und der damit einher­ge­hen­den Reise­ein­schrän­kun­gen seien weniger