LINDAU — Nach der Zwangs­pau­se ist vor dem Neustart: Die von einer Infek­ti­ons­wel­le betrof­fe­nen Spieler des Eisho­ckey-Oberli­gis­ten EV Lindau Islan­ders halten sich im Rahmen ihrer Möglich­kei­ten fit. Indivi­du­al­trai­ning heißt die Metho­de, um die Muskeln trotz Quaran­tä­ne zu beanspru­chen. Der kürzlich verpflich­te­te Neuzu­gang Mark Heatley blieb von der Quaran­tä­ne verschont und demons­triert stell­ver­tre­tend für das Team, wie man sich in der eigenen Wohnung in Form hält.

„Es ist nicht einfach, sich mit Corona- Sympto­men in den eigenen vier Wänden fit zu halten. Aber wir müssen uns halt etwas einfal­len lassen“, erläu­tert Sascha Paul, Sport­li­cher Leiter der Islan­ders, die Proble­ma­tik. Zum Gedan­ken­aus­tausch und über den Stand der Dinge zu infor­mie­ren lädt Paul bei Bedarf die komplet­te Mannschaft zu Video­kon­fe­ren­zen ein.

Am 12. Novem­ber war fast die komplet­te Mannschaft der Islan­ders von einer Infek­ti­ons­wel­le der Covid-19-Pande­mie erwischt worden. Darauf wurden alle EVL-Spiele im Novem­ber in Abspra­che mit dem Deutschen Eisho­ckey-Bund (DEB) abgesagt. Wann die EV Lindau Islan­ders wieder ins Oberli­ga-Gesche­hen eingrei­fen können, ist derzeit noch offen.